DRK Rettungsdienst kämpft mit der Grippewelle

  • Von der aktuellen Grippewelle blieb auch die Belegschaft des Rettungsdienstes des DRK Frankfurt nicht verschont. "Wir haben, seit Beginn der Grippewelle, mit täglich zehn Krankheitsfällen zu arbeiten - und das heißt für die gesunden Mitarbeiter wesentlich mehr Arbeitsaufkommen", berichtet Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des Frankfurter Roten Kreuzes. Aber nicht nur die verstärkte Arbeit lastet auf den Einsatzkräften. Aufgrund der Grippe erhöhten sich die RTW Einsätze, pro Woche um rund 170 Fahrten, im Vergleich zu Januar/ Februar 2014.

     

    Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (Robert-Koch-Institut), die Meldungen von Haus- und Kinderarztpraxen auswerten, berichtet, dass die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen (ARE) bundesweit im Vergleich zur Vorwochen (Stand KW 8) weiter gestiegen ist und insgesamt im Bereich stark erhöhter ARE-Aktivität liegt. - Das bedeutet, dass auch in den kommenden Wochen mit keiner Besserung zu rechnen ist. "Unsere Rettungsdienst-Einsatzkräfte geben ihr Bestes", so Dallwitz, und ergänzt: "Wir sind stolz auf ihr Engagement in dieser Ausnahmesituation".

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